18.11.2025 –
Antrag zum Haushaltsplan 2026 der Stadt Ludwigsburg „Interkommunale Zusammenarbeit: Kooperationsrendite von 1 Mio. € pro Jahr aufwachsend"
1. Die Stadt Ludwigsburg verstärkt ihre Anstrengungen zur interkommunalen Zusammenarbeit mit ihren Nachbargemeinden Kornwestheim, Remseck, Affalterbach, Marbach, Benningen, Freiberg, Tamm, Asperg, Möglingen sowie mit der Landeshauptstadt Stuttgart.
2. Die Stadtverwaltung erhält den Auftrag, durch Vereinbarungen mit den genannten Kommunen jährliche Einsparungen von mindestens zusätzlich 1 Mio. € zu realisieren.
Minderausgaben: 1 Mio. € jährlich (aufwachsend)
Begründung:
1. Bei einem geplanten Defizit im Ergebnishaushalt der Stadt Ludwigsburg von 19 Mio. € im Jahr 2026 müssen geeignete Korrekturmaßnahmen getroffen werden. Die genannten Nachbargemeinden und die Landeshauptstadt Stuttgart stehen vor vergleichbaren Problemen wie Ludwigsburg bei der Deckung ihrer laufenden Ausgaben. Sie sind ebenso wie Ludwigsburg auf Minderausgaben aufgrund verstärkter interkommunaler Zusammenarbeit angewiesen.
2. In Gesprächen und Verhandlungen mit den Umlandgemeinden können und müssen Potenziale der Effizienzsteigerung durch Kooperationen ausgelotet und identifiziert werden. Der starke Finanzdruck kann helfen, Widerstände zu überwinden. Die Ausbildung gewisser kommunaler „Spezialisierungen" anstelle einer Nachbarschaft der kommunalen „Vollsortimenter" leistet einen Beitrag zur Verringerung von Personal- und sächlichem Verwaltungsaufwand
3. Das fachliche Know-How zur geeigneten Kooperationseinsparung liegt bei den Verwaltungen. Bei zahlreichen Kommunalaufgaben mag verstärkte Kooperation nicht umsetzbar sein; dann darf aber erwartet werden, dass andere geeignete und machbare Kooperationsfelder gefunden und genutzt werden.
Michael Vierling, Verena Alexander
Fraktion Bündnis 90 Die Grünen im Ludwigsburger Gemeinderat
Antrag 382/25 im Ratsinformationssystem https://ris.ludwigsburg.de/bi/vo0050.php?__kvonr=1015614
Sitzung des Gemeinderates am 02.12.2025 TOP 1.13 https://ris.ludwigsburg.de/bi/vo0053.php?__kvonr=1015614
Ergebnis: OBM Dr. Knecht stellt fest, dass der Antrag nicht haushaltsrelevant ist und weist darauf hin, dass die Thematik im 1. Halbjahr 2026, im Zuge der Hauptsatzungsänderung nochmals thematisiert werde. Stadtrat Prof. Dr. Vierling ist zufrieden, dass über das wichtige Thema gesprochen wurde und nimmt den Antrag zurück.
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