27.07.2026 –
Anfrage zur Initiative „Sauberes Ludwigsburg“ mit der Bitte zur Beantwortung bis spätestens 15. Oktober 2026.
1. Wie stark (Tonnen, Volumen oder Prozent) ist der Müll durch Einwegverpackungen im take-away-Bereich seit 01.01.2026 gesunken?
2. Welche Maßnahmen hat die Initiative „Sauberes Ludwigsburg“ umgesetzt um Einwegverpackungen zu reduzieren und Mehrwegalternativen zu fördern?
3. Wie stark ist das Mehrwegangebot gestiegen?
Begründung:
Die Stadt Ludwigsburg hat eine Stelle für eine Initiative „Sauberes Ludwigsburg“ befristet geschaffen, da die Verpackungssteuer abgelehnt wurde. Ziel der Initiative war die Entwicklung und Umsetzung wirksamer Maßnahmen zur Reduzierung von Einwegverpackungen und die Förderung von Mehrweg.
In Konstanz wurden innerhalb von neun Monaten 14 Tonnen Müll reduziert, was einer Million eingesparter Einwegbecher entspricht. Daher wollen wir wissen, wie in Ludwigsburg in einem ähnlichen Zeitraum mit alternativen Maßnahmen Einwegmüll vermieden und Mehrweg gestärkt wurde.
Die Städte Freiburg, Konstanz und Tübingen haben eine Verpackungssteuer eingeführt und deutliche Müllreduktionen und der Anstieg von Mehrwegnutzungen (um 60 bis 80 Prozent) festgestellt. In Potsdam greift die Verpackungssteuer ab 1. Oktober 2026. In Tübingen pendeln sich die Einnahmen aus der Verpackungssteuer bei 800.000 Euro pro Jahr ein. Die Konstanzer Kämmerei rechnet mit 600.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026.
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